Eigentlich war ich ganz gerne Mitglied der Piratenpartei. Ich finde es gut und wichtig, dass es Leute gibt, die nicht nur am nörgeln sind und Bock haben, auch wirklich aktiv etwas zu ändern.
Dass die Piraten das oftmals auf unkonventionelle Art und Weise tun, ist soweit nichts neues. Auch die Möglichkeit, dass jeder einzelne sich aktiv einbringen kann - sei es durch Liquid Feedback, im Wiki, bei Veranstaltungen oder Parteitagen - finde ich einen großen Vorteil gegenüber anderen Parteien.
Allerdings ist mir eine Person in der Partei nun schon lange Zeit ein Dorn im Auge und ich mache darum auch keinen Hehl: Johannes Ponader.
Ein Typ, der einen solchen Kult um seine eigene Person macht, hat in dieser Partei einfach nichts verloren - mit dieser Meinung stehe ich nicht alleine da. Eigentlich dachte ich, dass er dem Druck irgendwann nicht mehr standhalten kann und freiwillig zurücktritt. Leider habe ich mich getäuscht. Johannes Ponader hat ein dickeres Fell als ich dachte und er versucht weiterhin mit aller Kraft, die Partei zu ruinieren - was sich in den aktuell Umfragewerten auch recht eindrucksvoll sehen lässt.
Dass Ponader SMS von Parteigenossen veröffentlicht, ist dabei nur die Spitze des Eisbergs, der Gipfel war für mich erreicht, als er einen Spendenaufruf für sich selbst gestartet hatte. Zugegeben, mittlerweile bereut er diesen Schritt selbst, doch wenn es jemand in seiner Funktion als politischer Geschäftsführer so weit kommen lässt, ist er einfach in dieser Position deplatziert.
Mehrfach wurde Johannes aus den eigenen Reihen aufgefordert, zurückzutreten. Doch er denkt gar nicht daran, stattdessen wird weiter jegliche Energie darin verschwendet, sich gegenseitig zu zerfleischen. "Offene Kommunikationskultur" nennt sich das im Piraten-Deutsch. Ich nenne es "Einer der Gründe für das miserable Abschneiden bei den zurückliegenden Wahlen".
Meine Geduld ist nun leider erschöpft und ich habe keine Lust mehr, weiterhin Mitglied dieser Partei zu sein.
Ja, ich weiß - man sollte so etwas nicht von einer einzelnen Person abhängig machen. Wenn diese Person es jedoch schafft, die Piratenpartei in ihrer Gesamtheit über einen langen Zeitraum lächerlich zu machen, dann möchte ich nicht Teil dessen sein.
In diesem Sinne: Adieu.
Donnerstag, 7. Februar 2013
SEO-Dienstleister
Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist ein Problem.
Kurzer Ausflug für diejenigen, die nicht aus meiner Branche kommen: Damit Webseiten in Suchmaschinen wie Google besser (oder überhaupt) gefunden werden, müssen die Webseitenbetreiber bestimmte Vorkehrungen treffen. Teilweise begründen sich diese Vorkehrungen auf Informationen der Suchmaschinen selbst, auf Erfahrung oder - und das kommt auch häufig vor - auf Vermutungen.
Es gibt Dienstleister, die Webseitenbetreibern in dieser Thematik beratend zur Seite stehen - für teuer Geld selbstverständlich. Oftmals programmieren diese Dienstleister selbst nicht mal eine einzige Zeile, sondern verbringen den ganzen Tag mit nichts anderem alsmeckern. damit, den Kunden Ratschläge zu geben.
Das Problem an der Sache ist: Der Erfolg ist in keinster Weise messbar.
Die gewünschten Effekte treten oftmals erst nach einiger Zeit auf. Es kann schon mal vorkommen, dass eine Änderung erst Tage oder sogar Wochen später Wirkung zeigt. Bis dahin hat der SEO in der Regel schon lange sein Geld - einen Erfolg wird er sowieso nicht garantiert haben (wenn doch, ist er ohnehin unseriös). Falls der gewünschte Effekt dann nicht eintritt, wird er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen Grund dafür finden. Einen Grund, für den natürlich der Webseitenbetreiber selbst verantwortlich ist. Sei es eine andere Änderung an der Website oder weil sich Richtlinien zwischenzeitlich angeblich geändert hätten...
Ob das nun tatsächlich stimmt oder nicht: Man wird es in den meisten Fällen nicht widerlegen können!
Warum ich diesen Artikel schreibe?
Nun, ein Kunde bat mich, die "Tipps" seines SEO umzusetzen. Eigentlich ist der SEO recht bekannt und gilt allgemein auch als seriös.
Diese "Tipps" - 8 an der Zahl - waren durch die Bank nichts weiter als kompletter Schwachsinn, der sich durch ein gewisses Maß an Recherche komplett widerlegen ließ - durch offizielle Aussagen, dazu waren nicht einmal subjektive Meinungen nötig!
Beispielsweise hat der SEO den "Tipp" gegeben, das folgende Meta-Tag einzusetzen (die Begriffe sind natürlich nicht die, die bei meinem Kunden stehen. Aber es sind genau so viele und ja, auch die Singular- und Plural-Versionen stimmen genau so):
Matt Cutts, einer der leitenden Google-Entwickler, hat bereits 2009 erklärt, dass Google Keywords nicht für die Websuche verwendet. Diese Aussage hat bis heute Bestand.
Wie gesagt: Das war nicht der einzige Fauxpas...
Meinen Kunden habe ich nun auf diesen Umstand hingewiesen und meine Begründungen auch durch ebendiese Aussagen untermauert. Wenn er schon viel Geld für einen Suchmaschinenoptimierer ausgibt, dann sollte er auch eine entsprechen qualifizierte Beratung erwarten können.
Ich bin gespannt, wie die Sache weitergeht.
Wie schaut´s bei euch aus? Welche Erfahrungen habt ihr mit SEO-Dienstleistern gemacht?
Kurzer Ausflug für diejenigen, die nicht aus meiner Branche kommen: Damit Webseiten in Suchmaschinen wie Google besser (oder überhaupt) gefunden werden, müssen die Webseitenbetreiber bestimmte Vorkehrungen treffen. Teilweise begründen sich diese Vorkehrungen auf Informationen der Suchmaschinen selbst, auf Erfahrung oder - und das kommt auch häufig vor - auf Vermutungen.
Es gibt Dienstleister, die Webseitenbetreibern in dieser Thematik beratend zur Seite stehen - für teuer Geld selbstverständlich. Oftmals programmieren diese Dienstleister selbst nicht mal eine einzige Zeile, sondern verbringen den ganzen Tag mit nichts anderem als
Das Problem an der Sache ist: Der Erfolg ist in keinster Weise messbar.
Die gewünschten Effekte treten oftmals erst nach einiger Zeit auf. Es kann schon mal vorkommen, dass eine Änderung erst Tage oder sogar Wochen später Wirkung zeigt. Bis dahin hat der SEO in der Regel schon lange sein Geld - einen Erfolg wird er sowieso nicht garantiert haben (wenn doch, ist er ohnehin unseriös). Falls der gewünschte Effekt dann nicht eintritt, wird er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit einen Grund dafür finden. Einen Grund, für den natürlich der Webseitenbetreiber selbst verantwortlich ist. Sei es eine andere Änderung an der Website oder weil sich Richtlinien zwischenzeitlich angeblich geändert hätten...
Ob das nun tatsächlich stimmt oder nicht: Man wird es in den meisten Fällen nicht widerlegen können!
Warum ich diesen Artikel schreibe?
Nun, ein Kunde bat mich, die "Tipps" seines SEO umzusetzen. Eigentlich ist der SEO recht bekannt und gilt allgemein auch als seriös.
Diese "Tipps" - 8 an der Zahl - waren durch die Bank nichts weiter als kompletter Schwachsinn, der sich durch ein gewisses Maß an Recherche komplett widerlegen ließ - durch offizielle Aussagen, dazu waren nicht einmal subjektive Meinungen nötig!
Beispielsweise hat der SEO den "Tipp" gegeben, das folgende Meta-Tag einzusetzen (die Begriffe sind natürlich nicht die, die bei meinem Kunden stehen. Aber es sind genau so viele und ja, auch die Singular- und Plural-Versionen stimmen genau so):
<meta name="keywords" content="Baum,Bäume,Bäumen,Nadel,Laub,Laubbaum,pflanzen,Wald,Wälder,Pflanze,Pflanzen,Waldpflanze,Waldbaum,Baumpflanze,Buche,Buchen,Eiche,Eichen,Holz"/>
Matt Cutts, einer der leitenden Google-Entwickler, hat bereits 2009 erklärt, dass Google Keywords nicht für die Websuche verwendet. Diese Aussage hat bis heute Bestand.
Wie gesagt: Das war nicht der einzige Fauxpas...
Meinen Kunden habe ich nun auf diesen Umstand hingewiesen und meine Begründungen auch durch ebendiese Aussagen untermauert. Wenn er schon viel Geld für einen Suchmaschinenoptimierer ausgibt, dann sollte er auch eine entsprechen qualifizierte Beratung erwarten können.
Ich bin gespannt, wie die Sache weitergeht.
Wie schaut´s bei euch aus? Welche Erfahrungen habt ihr mit SEO-Dienstleistern gemacht?
Montag, 4. Februar 2013
Stern TV: Auftritt von Konstantin Korosides (Pressesprecher bei Unister)
Ich bin mehr oder weniger verzweifelt auf der Suche nach einem Beitrag in "Stern TV", vielleicht kann mir einer meiner Leser ja weiterhelfen...
Am 20.06.2012 wurde in Stern TV auf RTL ein Beitrag ausgestrahlt, bei dem es über Billigangebote im Internet ging - insbesondere um Reisen. Als Gesprächspartner im Studio war Konstantin Korosides, Pressesprecher bei Unister, eingeladen.
Offenbar besteht aktue Ansteckungsgefahr an dem gezeigten geistigen Dünnschiss, den Herr Korosides an jenem Tag von sich gegeben hat, denn im Netz findet man nirgendwo diesen Beitrag wieder. Es gibt lediglich einen Text auf stern.de, der noch nicht einmal Bilder enthält.
Wie es scheint, betreibt Unister nicht nur unseriöse Abzocke von Kunden, sondern auch Zensur. Anders lässt sich nicht erklären, dass man nur zu dieser Sendung nichts mehr entsprechendes findet.
Meine letzte Hoffnung ist nun, dass jemand meiner Leser diese Sendung privat aufgezeichnet hat und mir eine Kopie dieser Aufzeichnung zukommen lassen kann. Wenn das der Fall ist, bitte ich um kurze E-Mail an chaosbloggerei@gmail.com
Edit 06.02.2013: DANKE! :-)
Edit 13.02.2013: Nachdem mich nun der eine oder andere gefragt hat, ob ich die Aufzeichnung denn verlinken könnte... Nein, kann ich nicht, weil ich davon ausgehe, dass Unister da etwas dagegen haben wird.
Aber wenn ich mich anschreibt, kenne ich da gaaaaanz vielleicht jemanden, der euch weiterhelfen kann ;-)
Die E-Mail-Adresse findet ihr oben.
Am 20.06.2012 wurde in Stern TV auf RTL ein Beitrag ausgestrahlt, bei dem es über Billigangebote im Internet ging - insbesondere um Reisen. Als Gesprächspartner im Studio war Konstantin Korosides, Pressesprecher bei Unister, eingeladen.
Offenbar besteht aktue Ansteckungsgefahr an dem gezeigten geistigen Dünnschiss, den Herr Korosides an jenem Tag von sich gegeben hat, denn im Netz findet man nirgendwo diesen Beitrag wieder. Es gibt lediglich einen Text auf stern.de, der noch nicht einmal Bilder enthält.
Wie es scheint, betreibt Unister nicht nur unseriöse Abzocke von Kunden, sondern auch Zensur. Anders lässt sich nicht erklären, dass man nur zu dieser Sendung nichts mehr entsprechendes findet.
Meine letzte Hoffnung ist nun, dass jemand meiner Leser diese Sendung privat aufgezeichnet hat und mir eine Kopie dieser Aufzeichnung zukommen lassen kann. Wenn das der Fall ist, bitte ich um kurze E-Mail an chaosbloggerei@gmail.com
Edit 06.02.2013: DANKE! :-)
Edit 13.02.2013: Nachdem mich nun der eine oder andere gefragt hat, ob ich die Aufzeichnung denn verlinken könnte... Nein, kann ich nicht, weil ich davon ausgehe, dass Unister da etwas dagegen haben wird.
Aber wenn ich mich anschreibt, kenne ich da gaaaaanz vielleicht jemanden, der euch weiterhelfen kann ;-)
Die E-Mail-Adresse findet ihr oben.
Freitag, 1. Februar 2013
Tauchen mit Nebenwirkungen
Meine tägliche sportliche Aktivität besteht in der Regel darin, dass ich mehrfach zu Fuß von meinem Bürostuhl zur Kaffeemaschine laufe - und zurück!
Nun, das ist zugegebenermaßen nicht besonders effektiv. Da es meinen Kollegen nicht viel anders geht, haben wir beschlossen, zukünftig mindestens einmal pro Woche Schwimmen zu gehen. Das ziehen wir seit nunmehr etwa einem halben Jahr auch durch.
Natürlich wird dabei auch mal Blödsinn gemacht und hin und wieder besuchen wir auch die Therme, die in unserer Nähe vor einigen Wochen er öffnet wurde.
Ich sollte mir allerdings wohl mal Gedanken über eine Schwimmbrille mit Sehstärke machen. Dann würde es mir vermutlich nicht mehr passieren, dass ich nach dem herumtauchen eine Macke auf der Stirn habe, weil ich mit dem Kopf auf dem Boden aufstoße...
Nun, das ist zugegebenermaßen nicht besonders effektiv. Da es meinen Kollegen nicht viel anders geht, haben wir beschlossen, zukünftig mindestens einmal pro Woche Schwimmen zu gehen. Das ziehen wir seit nunmehr etwa einem halben Jahr auch durch.
Natürlich wird dabei auch mal Blödsinn gemacht und hin und wieder besuchen wir auch die Therme, die in unserer Nähe vor einigen Wochen er öffnet wurde.
Ich sollte mir allerdings wohl mal Gedanken über eine Schwimmbrille mit Sehstärke machen. Dann würde es mir vermutlich nicht mehr passieren, dass ich nach dem herumtauchen eine Macke auf der Stirn habe, weil ich mit dem Kopf auf dem Boden aufstoße...
Donnerstag, 31. Januar 2013
Da hätte mich ein Spammer doch fast überlistet!
Gerade bin ich so durch die Kommentare im Wordpress-Blog einer meiner Kunden gescrollt, um entsprechend sinnvolle und unbedenkliche Beiträge freizuschalten.
Nachdem ich mit den "normalen" Listen fertig war, warf ich noch wie gewohnt einen kurzen Blick in die Spam-Liste um diese anschließend zu löschen.
Zwei Kommentare waren diesmal allerdings dabei, die einen sinnvollen Text hatten: vernünftiges Deutsch, Bezug zum Thema des Blogs. Akismet, da hast du dich diesmal getäuscht - dachte ich!
Ich wollte die beiden Kommentare gerade freigeben, als mir die Web-Adresse des Kommentars auffiel, hinter der sich das übliche pseudo-medizinische Gerümpel verbarg, über den viele Mitmenschen ohnehin schon regelmäßig per E-Mail informiert werden.
Beinahe wäre ich darauf hereingefallen: Der Spammer hatte einfach aus einem älteren Artikel des Blogs den Text verwendet. Was zunächst trivial erscheint, ist überhaupt nicht dumm - nur dreist!
Die Chance, dabei per automatisiertem Script einen passenden Text zu erwischen, dürfte relativ hoch sein - und damit auch die Erfolgsquote in Form von untergejubelten Links.
Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Wordpress-Nutzer nur auf den Text schauen und solche Kommentare dann freigeben...
Dienstag, 29. Januar 2013
Bildchen
Die Website meines ehem. Arbeitgebers war altbacken. Das passiert im Laufe der Zeit und ist insofern auch nicht weiter schlimm. Wichtig ist, dass man das irgendwann merkt und dann entsprechen Abhilfe schafft.
Gerade wenn man von sich selbst behauptet, der ideale Partner für Unternehmen zu sein und seine Kernkompetenz gleichzeitig in der Webentwicklung sieht.
Nun, es war jedenfalls an der Zeit, das in die Jahre gekommene Design des alten Interauftritts durch ein moderneres zu ersetzen. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Seite erstellt, auf der alle Kollegen aufgelistet waren. Und damit die Kunden auch ganz genau wissen, mit wem Sie es zu tun haben, hieß es für jeden Mitarbeiter: In Schale werfen und angetreten zum Foto!
Der Einwand einer meiner Kollegen, dass er kein Bild von sich auf der Firmenhomepage möchte, verhallte noch vor dem Ohr des Chefs. Nein, mein Chef bestand vielmehr darauf, dass wirklich jeder Mitarbeiter mit Bild, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und vollem Namen im Internet zu finden ist.
Ok, an dieser Stelle habe ich nun ein wenig übertrieben... Natürlich nicht jeder Mitarbeiter - mein Chef selbst ist ohne Bild auf der Webseite zu finden. Nun ja, das kann ja verschiedene Gründe haben. Vielleicht sind die Bilder zu schlecht gewesen, als dass man sie hätte verwenden können, oder er hat komisch geschaut, die Krawatte saß schief, oder oder oder...
Ich fragte also nach und erhielt folgende Antwort.
Das ist auch heute noch so, nur dass ich nicht mehr dabei bin :-)
Gerade wenn man von sich selbst behauptet, der ideale Partner für Unternehmen zu sein und seine Kernkompetenz gleichzeitig in der Webentwicklung sieht.
Nun, es war jedenfalls an der Zeit, das in die Jahre gekommene Design des alten Interauftritts durch ein moderneres zu ersetzen. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Seite erstellt, auf der alle Kollegen aufgelistet waren. Und damit die Kunden auch ganz genau wissen, mit wem Sie es zu tun haben, hieß es für jeden Mitarbeiter: In Schale werfen und angetreten zum Foto!
Der Einwand einer meiner Kollegen, dass er kein Bild von sich auf der Firmenhomepage möchte, verhallte noch vor dem Ohr des Chefs. Nein, mein Chef bestand vielmehr darauf, dass wirklich jeder Mitarbeiter mit Bild, E-Mail-Adresse, Telefonnummer und vollem Namen im Internet zu finden ist.
Ok, an dieser Stelle habe ich nun ein wenig übertrieben... Natürlich nicht jeder Mitarbeiter - mein Chef selbst ist ohne Bild auf der Webseite zu finden. Nun ja, das kann ja verschiedene Gründe haben. Vielleicht sind die Bilder zu schlecht gewesen, als dass man sie hätte verwenden können, oder er hat komisch geschaut, die Krawatte saß schief, oder oder oder...
Ich fragte also nach und erhielt folgende Antwort.
Von mir werde ich kein Bild einstellen. Ich möchte nicht, dass man meinen Namen einem Foto zuordnen kann.
Das ist auch heute noch so, nur dass ich nicht mehr dabei bin :-)
Freitag, 18. Januar 2013
Nes-trash-o... what else?
Gerade beim Hostblogger gefunden und für gut befunden: Müll hat einen Namen: Nespresso
Ich halte von dem Portionsmist auch nix und bewerte das Ganze eher als "Schickimicki"...
Ohne Kaffee wäre ich zwar auch nicht lebensfähig - geschweige denn ausstehlich -, aber ich kann über frisch gemahlenes Elixier aus der ganzen Bohne eigentlich nicht klagen. Ich wüsste keinen Grund, warum ich die Bohnen nun unbedingt durch Blechbüchsen ersetzen sollte.
Vielleicht bin ich aber auch einfach noch nicht weit genug in die High-Society aufgestiegen dafür... Sei´s drum, ich bleib hier ;-)
Ich halte von dem Portionsmist auch nix und bewerte das Ganze eher als "Schickimicki"...
Ohne Kaffee wäre ich zwar auch nicht lebensfähig - geschweige denn ausstehlich -, aber ich kann über frisch gemahlenes Elixier aus der ganzen Bohne eigentlich nicht klagen. Ich wüsste keinen Grund, warum ich die Bohnen nun unbedingt durch Blechbüchsen ersetzen sollte.
Vielleicht bin ich aber auch einfach noch nicht weit genug in die High-Society aufgestiegen dafür... Sei´s drum, ich bleib hier ;-)
Montag, 7. Januar 2013
Zuhören
Mein Kollege hat einen Kunden am Telefon.
Zu seiner Entlastung sei vorweg gesagt, dass sich die beiden ganz gut kennen.
Kollege: "Ich würd´s Ihnen ja erklären, aber sie hören mir ja sowieso nicht zu"
BÄÄM!
Donnerstag, 3. Januar 2013
Mal abstauben...
Huch, alles ziemlich verstaubt hier...
Ja, ihr habt recht, ich war wirklich ein bisschen schreibfaul im letzten Jahr. Allerdings gibt es von meinem ehemaligen Brötchengeber leider auch nicht mehr viel zu berichten, weil ich und auch meine Informanten dort nicht mehr arbeiten. Zum Glück :-) Bis auf die üblichen Peinlichkeiten auf der Website und in den Newslettern bekomme ich deshalb nicht mehr viel mit, und ich muss zugeben, dass ich es auch nicht wirklich vermisse.
In der Zwischenzeit habe nun nochmal den Arbeitgeber gewechselt. Diesmal ging die Sache ohne Zwischenfälle über die Bühne, also keine bloggenswerten Eskapaden. Grund für den Wechsel war lediglich die Entfernung zu meinem Wohnort. Die Zeit, die ich täglich auf der Straße gelassen habe, wurde mir einfach zu viel.
Vom Aufgabenbereich her konnte ich prinzipiell nicht klagen, es hatte nur mit Softwareentwicklung nicht besonders viel zu tun. Ich war für den 2nd-Level-Support bei unseren Kunden zuständig und somit der Ansprechpartner, "wenn´s mal klemmt" und kleinere Änderungen bzw. Anpassungen gewünscht wurden.
Insofern hatte ich keine Projekte, in denen ich längere Zeit arbeitete, sondern immer nur Aufgaben, die in der Regel nicht länger als 30 Minuten dauerten. Software-Feuerwehr sozusagen. Nicht jedermanns Sache, mir hat´s aber Spaß gemacht :-)
Bei meiner jetzigen Arbeitsstätte fühle ich mich ausgesprochen wohl, nun habe ich auch wieder Projekte und "meine eigenen" Kunden, für die ich entwickle. Die Entwicklungen reichen von "klassischen" Webseiten über Online-Shops bis hin zu iOS- und Android-Apps. Alles in allem sehr abwechslungsreich und interessant, die zwischenmenschliche Komponente passt auch und von daher gibt es für mich keinen Grund zur Klage.
Auch wenn ich von Vorsätzen für´s neue Jahr nicht viel halte, der aktuelle Zeitpunkt ist einfach eine Steilvorlage: Ich nehme mir vor, in diesem Jahr wieder mehr zu bloggen!
In diesem Sinne: Frohes Neues :)
Ja, ihr habt recht, ich war wirklich ein bisschen schreibfaul im letzten Jahr. Allerdings gibt es von meinem ehemaligen Brötchengeber leider auch nicht mehr viel zu berichten, weil ich und auch meine Informanten dort nicht mehr arbeiten. Zum Glück :-) Bis auf die üblichen Peinlichkeiten auf der Website und in den Newslettern bekomme ich deshalb nicht mehr viel mit, und ich muss zugeben, dass ich es auch nicht wirklich vermisse.
In der Zwischenzeit habe nun nochmal den Arbeitgeber gewechselt. Diesmal ging die Sache ohne Zwischenfälle über die Bühne, also keine bloggenswerten Eskapaden. Grund für den Wechsel war lediglich die Entfernung zu meinem Wohnort. Die Zeit, die ich täglich auf der Straße gelassen habe, wurde mir einfach zu viel.
Vom Aufgabenbereich her konnte ich prinzipiell nicht klagen, es hatte nur mit Softwareentwicklung nicht besonders viel zu tun. Ich war für den 2nd-Level-Support bei unseren Kunden zuständig und somit der Ansprechpartner, "wenn´s mal klemmt" und kleinere Änderungen bzw. Anpassungen gewünscht wurden.
Insofern hatte ich keine Projekte, in denen ich längere Zeit arbeitete, sondern immer nur Aufgaben, die in der Regel nicht länger als 30 Minuten dauerten. Software-Feuerwehr sozusagen. Nicht jedermanns Sache, mir hat´s aber Spaß gemacht :-)
Bei meiner jetzigen Arbeitsstätte fühle ich mich ausgesprochen wohl, nun habe ich auch wieder Projekte und "meine eigenen" Kunden, für die ich entwickle. Die Entwicklungen reichen von "klassischen" Webseiten über Online-Shops bis hin zu iOS- und Android-Apps. Alles in allem sehr abwechslungsreich und interessant, die zwischenmenschliche Komponente passt auch und von daher gibt es für mich keinen Grund zur Klage.
Auch wenn ich von Vorsätzen für´s neue Jahr nicht viel halte, der aktuelle Zeitpunkt ist einfach eine Steilvorlage: Ich nehme mir vor, in diesem Jahr wieder mehr zu bloggen!
In diesem Sinne: Frohes Neues :)
Dienstag, 28. Februar 2012
Intrusion-Protection in Vollendung
Aufgabenstellung: Versuche, mit möglichst vielen Fremdwörtern den Eindruck zu erwecken, dass du Ahnung von einem Thema hast obwohl du davon überhaupt nichts verstehst.
Da dachte sich mein ehem. Chef offenbar "Challenge accepted!"
Im Ernst: Der Text, den ich auf der Website meines ehem. Arbeitgebers gefunden habe, schafft es in meine absolute All-Time-Hitlist der unbrauchbarsten Beschreibungen.
Ungelogen: Das steht so 1:1 auf der Website.
Sie haben Ihr Ziel errreicht!
Immerhin: Bei diesem absolut schwachsinnigen Inhalt fällt die miserable Grammatik erstmal gar nicht so sehr auf...
Da dachte sich mein ehem. Chef offenbar "Challenge accepted!"
Im Ernst: Der Text, den ich auf der Website meines ehem. Arbeitgebers gefunden habe, schafft es in meine absolute All-Time-Hitlist der unbrauchbarsten Beschreibungen.
Ungelogen: Das steht so 1:1 auf der Website.
Haben Sie Ihren Server im Haus? Ist der gesichert? Oder kann sich hier ein Hacker innerhalb weniger Minuten zutritt verschaffen?
Unsere Firewall-Konzepte reichen von der einfachen Single-NAT- Firewall bis zur 4-schichtigen Multiport-Firewall mit automatischem Intrusion-Detect und Reaction für bis zu 4-fach-Gigabit und Primärmultiplex-Standleitungen ins Internet. Mittels unserer High-End- Geräte wird Spyware, Innentäter, illegales Tunneling von Backdoors und selbst ein „Bundestrojaner“ wirksam aufgespürt und auf die Datenlücken reagiert werden. DDos-Angriffe, Malware und Hacking wird ebenso erkannt, wie Keylogger und andere Spyware.
Die Systeme arbeiten auch mit SSL, SSH oder Sicherheitszertifikaten. Ein System ausgeklügelter Intrusion-Detection-Mechanismen erlaubt durch die integrierte Intrusion-Prevention-Engine auch die Vorgabe von Worst-Case-Actioning. Intrusion-Protection in Vollendung.
Sie haben Ihr Ziel errreicht!
Immerhin: Bei diesem absolut schwachsinnigen Inhalt fällt die miserable Grammatik erstmal gar nicht so sehr auf...
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