Der bevorstehende Relaunch war ja irgendwie schon abzusehen, das
neue Layout hatte sich bereits vor mehreren Wochen auf eine Domain geschlichen.
Nun hat es auch den Weg zu Hauptdomain gefunden. "Hauptdomain" deshalb, weil die Domain dem Produktnamen entspricht.
Wegen des Produktnamens ist mein ehem. Chef zwar schon immer im Zwiespalt mit sich selbst, er kann sich einfach nicht dazu durchringen, nur einen Namen zu verwenden bzw. nur eine Schreibweise dessen.
Beispiel gefällig?
Beworben wird das Produkt unter dem Namen "Super-System.de". So steht es in den Broschüren, im Logo, auf Bannern usw.
Auf der Website des Produkts findet man den Namen dann jedoch in sämtlichen Variationen.
Plötzlich ist die Rede von "Super-System" (ohne ".de"), SuperSystem oder Supersystem.
Konsequent war man in der Sache jedoch dennoch nicht: Unter supersystem.de ist noch immer das alte Layout, während sich auf super-system.de noch vereinzelt Blindtexte tummeln.
Die Qualitätssicherung wäre prinzipiell einfach: Es müsste nur jemand die Maus in die Hand nehmen und einfach jede Seite einmal durchklicken. Da keine dynamischen Inhalte vorhanden sind, wäre hiermit schonmal viel gewonnen. Aber dafür die ist die Arbeitszeit des Chefs wohl zu viel Wert.
Ebenso wird die Telefonnummer in 3 verschiedenen Schreibweisen dargestellt.
Warum hält man sich hier nicht konsequenterweise an die Vorgaben der DIN 5008? Das sind alles so Kleinigkeiten, die auf eine ungeheure Schlamperei schließen lassen.
Gerne hätte ich auch einmal das "Knowledge Forum" besucht, das im Bereich "Support" angesprochen wird. Leider gibt es weder dort einen Link zum Forum, noch wird dieses an anderer Stelle erwähnt.
Vielleicht war es nur eine Idee und keiner hatte bisher Lust, ein Forum einzurichten?
Fragen über Fragen... Wenn es das Forum irgendwann einmal gibt, werde ich die Fragen endlich stellen können :-)
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Mittwoch, 19. Januar 2011
Dienstag, 18. Januar 2011
Fasching und die liebe Zeit
Im ersten Moment dachte ich, es soll einfach nur besonders lustig sein, eine krumme Zeit zu verwenden. Die Faschingszeit beginnt im November ja bekanntlich auch um 11:11 Uhr.
Bei einer Veranstaltung meines ehem. Chefs wollte er wohl auf den Zug aufspringen, und mit einer noch "krümmeren" Zeit auffallen.
Also wird der Beatabend wie folgt angekündigt:
Das würde aber einem Musikstart und 20:22 Uhr jeglichen Sinn entziehen...
Also bleibt es wohl am Ende doch mal wieder nur ein Fehler.
Nix mit lustig. Peinlich.
Bei einer Veranstaltung meines ehem. Chefs wollte er wohl auf den Zug aufspringen, und mit einer noch "krümmeren" Zeit auffallen.
Also wird der Beatabend wie folgt angekündigt:
Einlass um 19.99 Uhr!Gesetzt den Fall, es ist kein Tippfehler und man rechnet zu 20 Uhr 99 Minuten hinzu, dann würde das bedeuten, dass Einlass ab 20:39 Uhr wäre.
Musikstart um 20.22 Uhr !!!
Das würde aber einem Musikstart und 20:22 Uhr jeglichen Sinn entziehen...
Also bleibt es wohl am Ende doch mal wieder nur ein Fehler.
Nix mit lustig. Peinlich.
Montag, 17. Januar 2011
Die Hälfte
Es war Montag morgen, die wöchentliche Besprechung stand mal wieder an.
Im Prinzip war es von Woche zu Woche die gleiche Leier, die Berichte waren innerhalb von 2 Minuten erledigt, sonstige Absprachen waren nicht weiter nötig.
In unserem Team, das aus 3 Personen bestand, sprachen wir uns immer untereinander ab. Dafür brauchte es nicht erst Montag werden.
Also erzählten wir dem Verkaufsteam - das aus 2 Personen bestand - und dem Geschäftsführer, wo wir grob standen und wie wir im Zeitplan liegen. Anschließend konnten wir die Ohren auf Durchzug stellen, denn das Gerede der Verkäufer interessiert IT-Menschen nun mal nicht.
Doch dann kam mein damaliger Chef plötzlich mit etwas Neuem. Er hatte sich etwas überlegt.
Alle waren gespannt.
Allen Anwesenden fiel die Kinnlade auf den Tisch. Das konnte ein Geschäftsführer nicht ernsthaft gesagt haben. Es müssen sich gerade alle gleichzeitig verhört haben.
Leider hatte sich niemand verhört :-(
Der Chef hatte es wirklich fertig gebracht, alle Mitarbeiter ein einem Aufwasch zu minderwertigem Gesindel zu degradieren.
Im Prinzip war es von Woche zu Woche die gleiche Leier, die Berichte waren innerhalb von 2 Minuten erledigt, sonstige Absprachen waren nicht weiter nötig.
In unserem Team, das aus 3 Personen bestand, sprachen wir uns immer untereinander ab. Dafür brauchte es nicht erst Montag werden.
Also erzählten wir dem Verkaufsteam - das aus 2 Personen bestand - und dem Geschäftsführer, wo wir grob standen und wie wir im Zeitplan liegen. Anschließend konnten wir die Ohren auf Durchzug stellen, denn das Gerede der Verkäufer interessiert IT-Menschen nun mal nicht.
Doch dann kam mein damaliger Chef plötzlich mit etwas Neuem. Er hatte sich etwas überlegt.
Alle waren gespannt.
Also, ich bin der Meinung, dass wir zu wenige Ziele erreichen.
In Zukunft werde ich Dinge, die ich euch aufgetragen habe und die ihr nicht erledigt habt, selbst erledigen.
Die Zeit, die ich dafür brauche, werde ich euch dann vom Lohn abziehen, und zwar doppelt!
Ja, ihr habt richtig gehört, denn als Geschäftsführer sehe ich meine Zeit als doppelt so wertvoll wie eure an.
Allen Anwesenden fiel die Kinnlade auf den Tisch. Das konnte ein Geschäftsführer nicht ernsthaft gesagt haben. Es müssen sich gerade alle gleichzeitig verhört haben.
Leider hatte sich niemand verhört :-(
Der Chef hatte es wirklich fertig gebracht, alle Mitarbeiter ein einem Aufwasch zu minderwertigem Gesindel zu degradieren.
Freitag, 14. Januar 2011
Ihr habt ein tolles Leben!
Mitte des letzten Jahres fand ich in meinem Posteingang eine E-Mail, die von meinem Chef kam.
Er hatte die Nachricht an alle die gesamte Belegschaft geschickt, nachdem er mit der Gesamtsituation anscheinend ein wenig überfordert war.
Der Inhalt zeugt jedenfalls nicht wirklich von Führungsqualitäten und kommt bei mir über den Status "Armutszeugnis" einfach nicht hinaus.
Zum Verständnis muss man wissen, dass sich die Mail auf 2 Firmen bezieht, die beide die gleichen Geschäftsführer haben. Beide Firmen befinden sich im gleichen Haus.
Da ich damals die E-Mail nicht an meine private Adresse weiterleiten wollte, habe ich sie ausgedruckt. Normalerweise bin ich kein Internetausdrucker ;-)
Den Inhalt habe ich genau so abgetippt, wie er in der E-Mail steht.
Ich kann euch versichern: Den Text mit all seinen Fehler abzutippen war sicherlich nicht einfach!
Aber nun genug geredet, hier ist der Text:
Nachdem mir sowieso niemand glauben wird, dass man so viele Fehler in so kurzer Zeit schreiben kann, habe ich die originalen Bilder nochmal eingescannt und in anonymisierter Form angehängt.
Er hatte die Nachricht an alle die gesamte Belegschaft geschickt, nachdem er mit der Gesamtsituation anscheinend ein wenig überfordert war.
Der Inhalt zeugt jedenfalls nicht wirklich von Führungsqualitäten und kommt bei mir über den Status "Armutszeugnis" einfach nicht hinaus.
Zum Verständnis muss man wissen, dass sich die Mail auf 2 Firmen bezieht, die beide die gleichen Geschäftsführer haben. Beide Firmen befinden sich im gleichen Haus.
Da ich damals die E-Mail nicht an meine private Adresse weiterleiten wollte, habe ich sie ausgedruckt. Normalerweise bin ich kein Internetausdrucker ;-)
Den Inhalt habe ich genau so abgetippt, wie er in der E-Mail steht.
Ich kann euch versichern: Den Text mit all seinen Fehler abzutippen war sicherlich nicht einfach!
Aber nun genug geredet, hier ist der Text:
Hallo
Es ist 20.37 mein Mittags- und Abendessen ist seint mindestens zwei Stunden kalt. Ich bin seit 12,5 Stunden ohne richtige Pause im Büro.
Der Stift hat die Türe nicht verriegelt wie er gegangen ist. Toll, was soll ich sagen. Er ist nicht besser wir fast alle Anderen.
Ich schreibe Ihm deswegen jetzt nicht an, weil auch Ihn der Fa. [SoftwareFirma] für Ihm verantwortlich seid und das dementsprechend zu klären habt.
Es kann auch nicht sein das der Stift als letztes aus dem Büro geht auch wenn er frühs zu spät kommt. Jeder von Euch hat auch eine Aufsichtspflicht.
Es ist auch nicht meine Pflicht jeden dauernd nach zu rennen !!!!!!!
Es ist egal ob der Aschenbecher voll liegt oder irgendwo auf den Hof oder im Büro etwas rumliegt wo nicht hin gehört, oder das Klo nach [Kollege1] wieder verkackt ist (hab ich nicht geputzt), Getränke oder Kaffee leer ist, Kasse leer ist, auch wenn alleine von mir mind. 5-7 Euro für die letzte, jetzt leere Kiste drinnen sein müsste da ich meistens 1,- Euro statt 50 Cent für ein Getränkt rein schmeiß.
Ganz egal es juckt keinen, hauptsache man hat selbst seinen Nutzen, solange es was zum abstauben gibt. Wenn jemand den Spiegel vollspritzt oder mit ausdrücken vollsaut kann man das doch weg machen.
Wenn etwas herunter fällt aufheben oder seid Ihr alle so alt das jeder ein krummes Kreuz hat. Das ist reine Bequemlichkeit.
Und so gibt es 100 andere Dinge die auch ausnahmslos jeden auch teilweise mich betreffen. Aber ich kann gar nicht zu alles kommen da wir hier alles am Leben erhalten, wachsen möchten und irgenwann auch einem einmal FEIERABEND haben möchten.
Ich teste auch und lasse das Band am Teich seid nun fast 3 Wochen liegen. Das sieht man einfach ob andere was machen oder nicht.
Pakete nicht verschickt, meine Rücksendung die [Teilzeitkraft] machen sollte hat [Kollege1] machen müssen. Ganz einfach Arbeitsanweisungen werden nicht befolgt.
Wo ist die [Teilzeitkraft]??? Die ist schon fort. Das ist egal, ob ein Kunde um Fünf noch bei [SoftwareFirma] anrufen tut, erreichen tun die mich auch noch um sieben ohne Mittagspause nur weiß ich nicht wie ich denjenigen um dieser Uhrzeit noch helfen kann.
Jeder sieht wenn er Abends heim fährt das anderswo die Mülltonne steht, bei uns nicht.
Wie oft musste ich nochmal abends herunter und Mülltonne vorstellen damit keiner am Wochende zum Wertstoffhof rausfahren muß und oder Lager abschließen was auch nicht meine Pflicht ist.
Das sind ganz, ganz kleine Dinge die jeder mal machen könnte, fragen könnt "vergesst die Tonne nicht, nimm bitte Kaffee mit, Lager ist noch offen, Getränke leer, heb mal die Kippe auf"
....... ein Wort dazu heißt "Sauhaufen" und jeder kann darauf schließen wer wie auch so nach seinen Charakter lebt.
Wenn man oben ins Büro rein geht stinkts nach schweiß man meint man ist im Kuhstall.
Die Fenster bleiben zu wegen Heuschnupfen der beim Rauchen und blödeln dann aber vergessen ist.
Wir sind doch nicht im Kindergarten.
Lüftet während den Pausen und die Fenster danach wieder zu, da kommt auch mal Sauerstoff in den Raum damit das Gehirn auch frische Luft hat und die Zeit vergeht schneller.
Wenn hier keiner sich ein wenig für den anderen einsetzt und kein Zusammenhalt das und nur jeder auch sich schaut und nur über den anderern lästert, können wir das gerne von oben korrigieren.
Beim Arbeitsbeginn kommt jeder wann er will und zum Feierabend geht es schon 5 Minuten früher anstelle wichtige Arbeitsaufgaben zu erledigen. Gesurft wird während der Arbeitszeit und das Internetradio oder Videos bei Youtube sprudelt an einigen Arbeitsplätzen. Weder ich noch [Chef2] müssen das dulden, das ist eine Stück Freiheit das keiner für alle aufs Spiel setzten sollte.
Ich rauche nicht und trinke auch kein Kaffee und trotzdem sind immer wieder beschwerden zu hören, Kaffee leer, keine sauberen Glässer da, Klopapier leer, aber keiner ändert was oder kümmert sich mal um was auch ich, [Bürokraft] oder [Chef2]
Eigeninitiative mal bei der [Verkäuferin] was mitzunehmen oder etwas zu sagen was benötigt wird - Fehlanzeige.
Ihr seid alle alt genug das ich nicht wegen den normalsten Dingen des Lebens überall Arbeitsanweisungen geben muss.
Gerne können wir ein Kindergartenprogramm einführen.
Bei den nächsten Ärgernissen werden Konsequenzen fallen.
Dauernde Raucher- und Esspausen in Zukunft werden als 1. unterlassen werden. Die Arbeitszeiten werden wieder einheitlich sein.
Nach nicht vollrichteter Ziele werden dann auch wieder Überstunden gearbeitet die absolut zumutbar sind, wenn die Ziele nicht erreicht werden.
Ziele und Termine sind dazu da um diese auch zu erreichen.
[Software]-Umstellung letzt Woche - Fehlanzeige. Es interessiert die Fa. [HandelsFirma] einen Scheiß ob da jemand zu Hause bleibt, Krank ist oder nicht.
Auftraggeber ist [HandelsFirma] und wir müssen als Kunde damit arbeiten.
Ich möchte nur daran erinnern das ich sowohl als Stift und auch dieses Jahr quasi mit einem gebrochenen Bein gearbeitet habe.
Pünktlichkeit, sei es um Ziele oder Termine, die erreicht werden sollen tut hier sich wirlich niemand den Arsch richtig aufreißen das die auch erreicht werden können. Geschwätzt wird viel, die Ergebnisse lassen zu wünschen übrig und Ausreden gibt es dauernd.
"Ich kann nicht weil - dies - das - jenes", Das interessiert mich nicht !!!!!!!
Mal ist der Eine beleidigt dann der Nächste !!! Das hat nichts mehr mit Erwachsen zu tun.
Außerdem kenn ich genügend Arbeitnehmer die für weniger Geld und Zuwendungen im Handwerk deutlich länger bei Hitze, Kälte und Krankheit schufften müssen damit keine Strafzuschläge an den Architekten gezahlt werden müssen. Da gibt es auch keine Überstundenregelungen.
Da habt Ihr doch alle in der [Straße_Hausnummer] ein tolles Leben.
Bei [SoftwareFirma] sind nahezu keine Einnahmen da, da kann man sich ja Fragen wer die ganze Löhne bezahlen tut. [HandelsFirma] möchte deshalb auch dementsprechend als Kunde bedient werden.
Wir wollen sowohl mit [SoftwareFirma] und auch mit der [HandelsFirma] nach oben.
Jetzt sind wieder die Lohnschecks fällig und unsere Konten spüren das gewaltig. Auch wenn die Leistungen bei [SoftwareFirma] mehr als zu Wünschen übrig lassen werden die Löhne bezahlt.
Ich möchte jetzt aber auch mal Ergebnisse sehen.
Bei [SoftwareFirma] sehe ich nicht wirklich Fortschritte, wg. Krankheit, Demotivation und Fehlerbeseitigung bereits schonmal beseitigte Fehler.... warten wir immer noch auf ein Update das uns im Verkauf das Leben erleichtern wird.
Für meine Fax und Emailnewsletter bin ich immer noch nicht eingewiesen worden. Von Woche zu Woche......
Bei [HandelsFirma] ist der Juni wohl seit langen wieder einmal ein richtiger Lichtblick und die Leute im Verkauf werden sich freuen.
Mensch, helft halt mal alles Zusammen und auch mal den Anderen wenn jemand nicht mehr aufnahmefähig ist damit es hier vorwärts geht.
Das kommt Euch alle auch zugute.
[HandelsFirma] - [Chef1]
Nachdem mir sowieso niemand glauben wird, dass man so viele Fehler in so kurzer Zeit schreiben kann, habe ich die originalen Bilder nochmal eingescannt und in anonymisierter Form angehängt.
Dienstag, 11. Januar 2011
Präsentation im Nachbargebäude
Bei meinem ehem. Arbeitgeber war ich an der Entwicklung einer Warenwirtschaft beteiligt.
Um die Vermarktung wollte sich mein damaliger Chef immer selbst kümmern, auch wenn seine Ideen hierfür etwas, sagen wir "außergewöhnlich" waren.
Die Einführung einer Software, in der prinzipiell sämtliche unternehmenskritischen Daten gespeichert werden, erfordert eine Menge Vertrauen. Dass die Entscheidung hierfür nicht spontan gefällt wird sondern ein langwieriger Prozess sein kann, sollte verständlich sein.
Ebenso möchte sich nicht jeder daber gern über die Schulter schauen lassen. Für den einen ist Argument A wichtiger, ein anderer findet Argument B wichtiger.
Nun, man sollte eigentlich wissen, dass man eine Warenwirtschaft nicht nach einer einstündigen Präsentation verkaufen wird.
Dennoch wurde es versucht.
Die Interessenten wurden also zu einer Präsentation in unserem Hause eingeladen.
Ohne zu wissen, dass mehrere Interessenten gleichzeitig hier sein werden.
Da in unseren Räumen für eine solche Vorstellung kein Platz war, musste ein größerer Raum her. Geplant waren ca. 10 - 15 Teilnehmer.
Ein örtlicher Verein hatte sein Vereinsgebäude in unmittelbarer Nähe zu unseren Büros, daher konnte hier schnell eine Einigung gefunden werden.
Problematisch war jedoch, dass dort kein Internetanschluss zur Verfügung stand.
Die Warenwirtschaft ist keine Desktop-Software, sondern läuft auf einem Webserver.
Es musste also eine Lösung gefunden werden.
Zwischen den Gebäuden liegen geschätzte 100 Meter Luftlinie.
Mein Chef kam auf die Idee, jeweils einen WLAN-Repeater in ein Fenster zu stellen.
Nach 2 Tagen vergeblicher Tests stellte er fest: Funktioniert nicht.
Dann kam ihm die Idee, seine alte GPRS-Karte für's Notebook auszugraben.
Da die Mobilfunkabdeckung in unserer ländlichen Region nicht unbedingt prickelnd ist, kam dabei leider auch nur ein Bruchteil des Möglichen an.
Schließlich schlug ich ihm vor, die Software samt Webserver einfach auf seinem Notebook zu installieren.
Wenn er die Vorstellung komplett im Browser durchführen will, könne er ja noch seine hosts-Datei modifizieren, so dass er sogar die "echte" URL eintippt und die Benutzer gar nicht merken, dass er eigentlich lokal arbeitet. Somit wäre das Problem komplett beseitigt und Probleme mit der Bandbreite vom Tisch.
Gefallen hat ihm mein Vorschlag aber nicht. Seine Reaktion:
Ich wüsste auch keinen Grund, warum ich mir eine Artikelliste mit mehreren tausend Einträgen beim Kunden anzeigen lassen müsste ;-) Solche Dinge kann ich auch im Büro machen, wo ich "richtiges" Internet habe.
Wie dem auch sei, die Präsentation rückte näher.
Es blieb dabei: GPRS wird verwendet, basta.
Zu der Veranstaltung kamen letztendlich auch sage und schreibe 2 (!) Interessenten.
Zum Glück, alles andere wäre einfach nur noch peinlicher gewesen.
Die Präsentation bestand im Prinzip aus reden, klicken und warten.
Es wurde übrigens keiner der beiden Gäste Kunde ;-)
Um die Vermarktung wollte sich mein damaliger Chef immer selbst kümmern, auch wenn seine Ideen hierfür etwas, sagen wir "außergewöhnlich" waren.
Die Einführung einer Software, in der prinzipiell sämtliche unternehmenskritischen Daten gespeichert werden, erfordert eine Menge Vertrauen. Dass die Entscheidung hierfür nicht spontan gefällt wird sondern ein langwieriger Prozess sein kann, sollte verständlich sein.
Ebenso möchte sich nicht jeder daber gern über die Schulter schauen lassen. Für den einen ist Argument A wichtiger, ein anderer findet Argument B wichtiger.
Nun, man sollte eigentlich wissen, dass man eine Warenwirtschaft nicht nach einer einstündigen Präsentation verkaufen wird.
Dennoch wurde es versucht.
Die Interessenten wurden also zu einer Präsentation in unserem Hause eingeladen.
Ohne zu wissen, dass mehrere Interessenten gleichzeitig hier sein werden.
Da in unseren Räumen für eine solche Vorstellung kein Platz war, musste ein größerer Raum her. Geplant waren ca. 10 - 15 Teilnehmer.
Ein örtlicher Verein hatte sein Vereinsgebäude in unmittelbarer Nähe zu unseren Büros, daher konnte hier schnell eine Einigung gefunden werden.
Problematisch war jedoch, dass dort kein Internetanschluss zur Verfügung stand.
Die Warenwirtschaft ist keine Desktop-Software, sondern läuft auf einem Webserver.
Es musste also eine Lösung gefunden werden.
Zwischen den Gebäuden liegen geschätzte 100 Meter Luftlinie.
Mein Chef kam auf die Idee, jeweils einen WLAN-Repeater in ein Fenster zu stellen.
Nach 2 Tagen vergeblicher Tests stellte er fest: Funktioniert nicht.
Dann kam ihm die Idee, seine alte GPRS-Karte für's Notebook auszugraben.
Da die Mobilfunkabdeckung in unserer ländlichen Region nicht unbedingt prickelnd ist, kam dabei leider auch nur ein Bruchteil des Möglichen an.
Schließlich schlug ich ihm vor, die Software samt Webserver einfach auf seinem Notebook zu installieren.
Wenn er die Vorstellung komplett im Browser durchführen will, könne er ja noch seine hosts-Datei modifizieren, so dass er sogar die "echte" URL eintippt und die Benutzer gar nicht merken, dass er eigentlich lokal arbeitet. Somit wäre das Problem komplett beseitigt und Probleme mit der Bandbreite vom Tisch.
Gefallen hat ihm mein Vorschlag aber nicht. Seine Reaktion:
Ich lüg' meine Kunden doch nicht an. Die sollen sehen, dass das im Internet funktioniert! Ich mach' das mit mit GPRS und fertig!Nun, viele Dinge funktionieren reibungslos, selbst wenn die Verbindung nicht die tollste ist. Man sollte aber vermeiden, große Listen anzuzeigen, wenn man nicht minutenlang warten möchte.
Der Kunde soll das später auch bei seinen Außendienstterminen verwenden.
Ich wüsste auch keinen Grund, warum ich mir eine Artikelliste mit mehreren tausend Einträgen beim Kunden anzeigen lassen müsste ;-) Solche Dinge kann ich auch im Büro machen, wo ich "richtiges" Internet habe.
Wie dem auch sei, die Präsentation rückte näher.
Es blieb dabei: GPRS wird verwendet, basta.
Zu der Veranstaltung kamen letztendlich auch sage und schreibe 2 (!) Interessenten.
Zum Glück, alles andere wäre einfach nur noch peinlicher gewesen.
Die Präsentation bestand im Prinzip aus reden, klicken und warten.
Es wurde übrigens keiner der beiden Gäste Kunde ;-)
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Ex-Chef,
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Freitag, 7. Januar 2011
Ja ja, was für ein tolles System...
Mein ehem. Arbeitgeber verkauft ein Frontend für eine Anti-Spam-Lösung.
Im Hintergrund läuft UCEPROTECT, und weil das ganze für Laien ein wenig unhandlich ist, wurde quasi eine grafische Oberfläche entwickelt, mit der man die nötigen Textdateien mittels lustiger Formulare editieren kann.
Nun, das Systemwar ist ein wenig rostig und schrie schreit förmlich nach einem Relaunch.
Das hat zum einen logische Gründe, manche Dinge sind einfach nicht eingängig.
Viel schlimmer ist allerdings, dass der Workflow mancher Vorgänge einfach nicht durchdacht und daher fehlerhaft ist.
Ich war zu der Zeit, als ich noch für meinen ehem. Chef gearbeitet habe, selbst mit meinen Domains auf dem System. Seit meinem Ausscheiden ist das aber nicht mehr der Fall.
Allerdings scheint das System mich noch zu kennen.
Heute wollte ich einem Kunden meines ehem. Arbeitgebers eine E-Mail schreiben, was jedoch durch das tolle System verweigert wurde.
Anscheinend hat noch niemand meine Domains dort ausgetragen und nun wird jeder Zustellversuch meines Servers unterbunden, weil sich dessen IP-Adresse geändert hat.
Super Leistung!
Naja, zum Glück gibt es Domains, die das geniale System noch nicht kennt...
Im Hintergrund läuft UCEPROTECT, und weil das ganze für Laien ein wenig unhandlich ist, wurde quasi eine grafische Oberfläche entwickelt, mit der man die nötigen Textdateien mittels lustiger Formulare editieren kann.
Nun, das System
Das hat zum einen logische Gründe, manche Dinge sind einfach nicht eingängig.
Viel schlimmer ist allerdings, dass der Workflow mancher Vorgänge einfach nicht durchdacht und daher fehlerhaft ist.
Ich war zu der Zeit, als ich noch für meinen ehem. Chef gearbeitet habe, selbst mit meinen Domains auf dem System. Seit meinem Ausscheiden ist das aber nicht mehr der Fall.
Allerdings scheint das System mich noch zu kennen.
Heute wollte ich einem Kunden meines ehem. Arbeitgebers eine E-Mail schreiben, was jedoch durch das tolle System verweigert wurde.
Anscheinend hat noch niemand meine Domains dort ausgetragen und nun wird jeder Zustellversuch meines Servers unterbunden, weil sich dessen IP-Adresse geändert hat.
Super Leistung!
Naja, zum Glück gibt es Domains, die das geniale System noch nicht kennt...
Donnerstag, 30. Dezember 2010
Es geht noch besser!
Ich dachte, es sei schon die Krönung, dass der eigene Firmenname falsch geschrieben wird.
Nun bin ich aber in einem Brief von meinem ehem. Chef darauf gestoßen, dass in der Fußzeile sogar sein eigener Name falsch geschrieben ist.
Anstatt "Schmitt" steht dort nun "Schmett".
Der Name ist natürlich geändert, aber es sind auch im Original 2 Buchstaben, die auf der Tastatur nicht nebeneinander liegen ;-)
Nun bin ich aber in einem Brief von meinem ehem. Chef darauf gestoßen, dass in der Fußzeile sogar sein eigener Name falsch geschrieben ist.
Anstatt "Schmitt" steht dort nun "Schmett".
Der Name ist natürlich geändert, aber es sind auch im Original 2 Buchstaben, die auf der Tastatur nicht nebeneinander liegen ;-)
Sonntag, 26. Dezember 2010
Neue Website, altes Leid
Die Website für ein Produkt meines ehem. Arbeitgebers war in die Jahre gekommen, ein Relaunch schon lange überfällig, Der ein oder andere Fehler hatte sich eingeschlichen, schön war sie außerdem auch nicht mehr.
Heute schaue ich spaßhalber wieder einmal auf die Website und bin erstaunt: Heimlich still und leise hat sich ein neues Layout eingenistet, auf den ersten Blick nicht mal hässlich.
Am Ende aber doch wieder Ernüchterung: Es ist mal wieder verbockt worden.
Die "neue" Website ist unter $Product.com online, während $Product.de noch im gewohnt hässlichen Gewand herumläuft.
Entweder wird noch an einem Relaunch gebastelt: Dann stellt sich die Frage, warum das unter einer Domain bereits online ist.
Oder der Relaunch ist bereits vollzogen: Dann stellt sich die Frage, warum das alte Layout noch immer aktiv ist...
Es wäre auch zu einfach gewesen...
Heute schaue ich spaßhalber wieder einmal auf die Website und bin erstaunt: Heimlich still und leise hat sich ein neues Layout eingenistet, auf den ersten Blick nicht mal hässlich.
Am Ende aber doch wieder Ernüchterung: Es ist mal wieder verbockt worden.
Die "neue" Website ist unter $Product.com online, während $Product.de noch im gewohnt hässlichen Gewand herumläuft.
Entweder wird noch an einem Relaunch gebastelt: Dann stellt sich die Frage, warum das unter einer Domain bereits online ist.
Oder der Relaunch ist bereits vollzogen: Dann stellt sich die Frage, warum das alte Layout noch immer aktiv ist...
Es wäre auch zu einfach gewesen...
Lernbereites Geflügel
Der ganze Newsletter liest sich, als wäre er unter Alkoholeinfluss entstanden.
Ein Wort hat es mir jedoch besonders angetan:
Ein Wort hat es mir jedoch besonders angetan:
Auszubildente:D
Abschreibungen sind schon kompliziert...
Mein ehem. Arbeitgeber wirbt damit, noch in diesem Jahr
Vermutlich meint er damit geringwertige Wirtschaftsgüter.
Allerdings gilt diese Regelung von 150 € - 410 €, und die Güter werden sehr wohl abgeschrieben.
Nur eben nicht über mehrere Jahre, sondern im Jahr der Anschaffung komplett.
Natürlich gibt es dazu noch mehr Regelungen, aber warum wirft man denn mit solchen Falschinformationen um sich? Ich versteh' das nicht.
Güter unter 400,- Euro (keine Abschreibung, je nach Regelung)zu liefern.
Vermutlich meint er damit geringwertige Wirtschaftsgüter.
Allerdings gilt diese Regelung von 150 € - 410 €, und die Güter werden sehr wohl abgeschrieben.
Nur eben nicht über mehrere Jahre, sondern im Jahr der Anschaffung komplett.
Natürlich gibt es dazu noch mehr Regelungen, aber warum wirft man denn mit solchen Falschinformationen um sich? Ich versteh' das nicht.
Fehler im Newsletter
Ich könnte hierzu eigentlich eine eigene Rubrik eröffnen :-)
Im letzten Newsletter meines ehem. Arbeitgebers erkannte man bereits am Betreff, dass der Fehlerteufel wohl in dieser Firma wohnt.
...das sollte wohl "Weihnachtsdeals" heißen. Kann ja "mal" passieren.
Im Grundtext selbst wird dann mehrfach etwas von "X-Mas-Deals" geschrieben, und zwar in den verschiedensten Schreibweisen. Warum der Anhang jedoch plötzlich "X-max-Deals2010.jpg" heißt, kann ich mir nicht erklären. Möglicherweise Schlamperei.
Warum das überhaupt ein JPG und kein PDF ist? Man weiß es nicht...
Mit der Grußformel wollte man wahrscheinlich darauf hinweisen, dass die Region des Firmensitzes derzeit von Schnee bedeckt ist:
Fehlt eigentlich nur das Gandalf-Bildchen dahinter *g*
Im letzten Newsletter meines ehem. Arbeitgebers erkannte man bereits am Betreff, dass der Fehlerteufel wohl in dieser Firma wohnt.
Weihnachtseals 2010
...das sollte wohl "Weihnachtsdeals" heißen. Kann ja "mal" passieren.
Im Grundtext selbst wird dann mehrfach etwas von "X-Mas-Deals" geschrieben, und zwar in den verschiedensten Schreibweisen. Warum der Anhang jedoch plötzlich "X-max-Deals2010.jpg" heißt, kann ich mir nicht erklären. Möglicherweise Schlamperei.
Warum das überhaupt ein JPG und kein PDF ist? Man weiß es nicht...
Mit der Grußformel wollte man wahrscheinlich darauf hinweisen, dass die Region des Firmensitzes derzeit von Schnee bedeckt ist:
Beste Grüße aus dem weisen $Herkunftsgebiet
Fehlt eigentlich nur das Gandalf-Bildchen dahinter *g*
Dienstag, 30. November 2010
Name falsch
Ich bin anscheinend noch immer im Verteiler für die Kunden-Newsletter meines ehem. Arbeitgebers.
Das finde ich nicht weiter schlimm und freue mich über jede Mail, schließlich gibt es dabei eigentlich immer etwas zu lachen.
Letzter Knaller: Sogar der eigene Firmenname wird falsch geschrieben :-)
Das finde ich nicht weiter schlimm und freue mich über jede Mail, schließlich gibt es dabei eigentlich immer etwas zu lachen.
Letzter Knaller: Sogar der eigene Firmenname wird falsch geschrieben :-)
Montag, 29. November 2010
Der hat uns gehackt!
Interessant, was man so alles über seine guten Freunde erfährt...
Dieser gute Freund von mir ist auch ein Bekannter meines ehem. Chefs. Nun hegt dieser das Gerücht, dass ich die Firmenserver gehackt hätte.
Angeblich seien Dinge durchgeführt worden, zu denen nur ich im Stande wäre.
Danke, aber dieses Kompliment gebe ich unbenutzt zurück.
Junge, um mal ein paar Dinge klar zu stellen:
Fällt dir nichts mehr anderes ein? Muss das denn auf diesem Niveau ausgetragen werden?
Ich weiß nicht, was die Aktionen bezwecken sollen. Willst du mir zeigen, wer den dickeren Pimmel hat?
Entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise. Ich bin einfach stinkesauer.
Dieser gute Freund von mir ist auch ein Bekannter meines ehem. Chefs. Nun hegt dieser das Gerücht, dass ich die Firmenserver gehackt hätte.
Angeblich seien Dinge durchgeführt worden, zu denen nur ich im Stande wäre.
Danke, aber dieses Kompliment gebe ich unbenutzt zurück.
Junge, um mal ein paar Dinge klar zu stellen:
- Ich habe weiß Gott besseres zu tun, als für mich wertlose Daten zu "erhacken". Ich bin froh wenn ich abends zu Hause bin und meine Ruhe habe.
- Ich habe seitenweise alle Sicherheitslücken aufgezeigt, die ich auf deinen Servern kenne. Würde ich solches Wissen nicht für mich behalten, wenn ich dich hacken wollte?!
Ob die Sicherheitslücken beseitigt sind, weiß ich nicht. Aber es interessiert mich auch nicht! - Deine Aussage, du hättest meine IP und würdest dir jetzt von meinem Provider meine Daten geben lassen, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht :-)
Fällt dir nichts mehr anderes ein? Muss das denn auf diesem Niveau ausgetragen werden?
Ich weiß nicht, was die Aktionen bezwecken sollen. Willst du mir zeigen, wer den dickeren Pimmel hat?
Entschuldigt bitte meine Ausdrucksweise. Ich bin einfach stinkesauer.
Sonntag, 21. November 2010
Green IT Reloaded
So, gestern hatte ich angekündigt, dass ich heute über einen weiteren Begriff schreibe, mit dem es sich super werben lässt: Green IT
Auch dieser Begriff fand den Weg in die Werbebroschüren.
-.-
Auch dieser Begriff fand den Weg in die Werbebroschüren.
Ich: Und was hat das mit unserer Software zu tun?
Chef: Na, ist doch klar: Die läuft auf einem Server, die Benutzer können Ihre alten Rechner verwenden und müssen keine neuen kaufen!
Ich: Schön. Aber wo war jetzt der Bezug zu Green IT?
Chef: Na, dass die Kunden keine neuen Rechner kaufen müssen!
Ich: Das ist schön für die Kunden. Aber noch immer kein Bezug.
Chef: Mein Gott: Es spart Geld!
Ich: Wie gesagt: Schön! Aber Green IT hat doch etwas mit Umwelt, Nachhaltigkeit, CO2-Bilanzen usw. zu tun...
Chef: Wie will man denn so etwas bei Software messen? So ein Quatsch!
-.-
Mittwoch, 17. November 2010
Bist du fett geworden!
Heute gitb es eine Anekdote, die nicht mir, sondern einem ehemaligen Arbeitskollegen aus der Verkaufsabteilung passiert ist.
Nahezu gleichzeitig mit mir hatte ein Kollege bei meine ehem. Arbeitgeber gekündigt.
Er blieb der Branche treu und so kommt es, dass bestehende Kontakte weiter aktiv bleiben.
Nun kam es, dass er zu einem Firmenjubiläum eingeladen war, bei dem er wieder auf den ehem. Chef traf.
Der Kollege unterhielt sich gerade mit einem anderen Kunden (den er auch schon länger kannte), als der ehem. Chef ins Gespräch platze:
Chef: "Hi! Na, wie ist der neue Job? Gefällt's dir?"
Kunde: schaut komisch
Kollege: "Ja. Sorry, ich unterhalte mich gerade."
C: "Oh, kenne ich denn deinen Gesprächspartner?"
Ku: "Ähhh.. ja.... ich bin Guido Maier.... und schon lange Kunde bei Ihnen! Sie sollten mich eigentlich kennen!"
C: "Ach ja, stimmt! Hast aber ganz schön zugelegt, ich hätte dich fast nicht mehr erkannt!"
Ku: fällt Kinnlade herunter
C: "Doch, im Ernst! Ich hätte dich echt fast nicht erkannt!"
Wieder ein Kunde weniger :-)
Nahezu gleichzeitig mit mir hatte ein Kollege bei meine ehem. Arbeitgeber gekündigt.
Er blieb der Branche treu und so kommt es, dass bestehende Kontakte weiter aktiv bleiben.
Nun kam es, dass er zu einem Firmenjubiläum eingeladen war, bei dem er wieder auf den ehem. Chef traf.
Der Kollege unterhielt sich gerade mit einem anderen Kunden (den er auch schon länger kannte), als der ehem. Chef ins Gespräch platze:
Chef: "Hi! Na, wie ist der neue Job? Gefällt's dir?"
Kunde: schaut komisch
Kollege: "Ja. Sorry, ich unterhalte mich gerade."
C: "Oh, kenne ich denn deinen Gesprächspartner?"
Ku: "Ähhh.. ja.... ich bin Guido Maier.... und schon lange Kunde bei Ihnen! Sie sollten mich eigentlich kennen!"
C: "Ach ja, stimmt! Hast aber ganz schön zugelegt, ich hätte dich fast nicht mehr erkannt!"
Ku: fällt Kinnlade herunter
C: "Doch, im Ernst! Ich hätte dich echt fast nicht erkannt!"
Wieder ein Kunde weniger :-)
Dienstag, 9. November 2010
Wir würden euch ja gerne mehr Gehalt zahlen...
Wie ich diesen Satz hasse!
Bei einer der mehr oder weniger regelmäßigen Besprechungen wurde seitens der Chefs wieder einmal die Frage gestellt, was wir Sklaven Arbeitnehmer uns denn wünschen.
Natürlich musste als Antwort folgen: "Mehr Geld".
Mein Chef gab uns anschließend zu verstehen, dass das momentan nicht möglich sei, weil es ist ja Finanzkrise (zu dieser Zeit konnte man diese Ausrede noch bringen...). Gerne würde er uns mehr Gehalt zahlen, aber die finanzielle Lage gibt das momentan einfach nicht her.
Nun, der dumme Angestellte glaubt das natürlich erst einmal.
Wenn der gleiche Chef jedoch 2 Tage später ankommt und fragt, ob ihm am Wochenende jemand helfen könne, weil er in sein NEUES HAUS umzieht, dann geht mir die Hutschnur hoch.
So eine Heuchelei will ich einfach nicht begreifen.
Nicht, dass ich meinem (mittlerweile ehemaligen) Chef nichts gönnen würde. Aber auf der einen Seite nichts zahlen wollen, auf der anderen Seite die komplette Familie mit neuen Autos, neuen Wohnungen und eben auch Häusern versorgen - das passt irgendwie nicht zusammen.
Ja, ich bin froh, dort nicht mehr zu arbeiten :-)
Bei einer der mehr oder weniger regelmäßigen Besprechungen wurde seitens der Chefs wieder einmal die Frage gestellt, was wir Sklaven Arbeitnehmer uns denn wünschen.
Natürlich musste als Antwort folgen: "Mehr Geld".
Mein Chef gab uns anschließend zu verstehen, dass das momentan nicht möglich sei, weil es ist ja Finanzkrise (zu dieser Zeit konnte man diese Ausrede noch bringen...). Gerne würde er uns mehr Gehalt zahlen, aber die finanzielle Lage gibt das momentan einfach nicht her.
Nun, der dumme Angestellte glaubt das natürlich erst einmal.
Wenn der gleiche Chef jedoch 2 Tage später ankommt und fragt, ob ihm am Wochenende jemand helfen könne, weil er in sein NEUES HAUS umzieht, dann geht mir die Hutschnur hoch.
So eine Heuchelei will ich einfach nicht begreifen.
Nicht, dass ich meinem (mittlerweile ehemaligen) Chef nichts gönnen würde. Aber auf der einen Seite nichts zahlen wollen, auf der anderen Seite die komplette Familie mit neuen Autos, neuen Wohnungen und eben auch Häusern versorgen - das passt irgendwie nicht zusammen.
Ja, ich bin froh, dort nicht mehr zu arbeiten :-)
Sonntag, 7. November 2010
Warum man Fehlermeldungen in Live-Systemen unterdrücken sollte
Fehlermeldungen sind etwas äußerst hilfreiches.
In der Entwicklungsphase helfen sie, Fehler aufzuzeigen und zu beseitigen.
Im Live-Betrieb helfen sie, das System für jedermann zu öffnen.
...Moment, das kann so nicht gewollt sein:
Wenn jetzt noch PHPMyAdmin (oder vergleichbares) installiert ist, schaut's zappenduster aus.
Ich schreib jetzt besser nicht dazu, wo mir das begegnet ist.
In der Entwicklungsphase helfen sie, Fehler aufzuzeigen und zu beseitigen.
Im Live-Betrieb helfen sie, das System für jedermann zu öffnen.
...Moment, das kann so nicht gewollt sein:
Warning: mysql_connect() [function.mysql-connect]: Can't create TCP/IP socket (105) in /var/customers/webs/[...]/includes/class.db.php on line 13Da haut mir der Interpreter doch tatsächlich die kompletten MySQL-Zugangsdaten um die Ohren...
127.0.0.1
he[...]ql1
de[...]a6+72
Can't create TCP/IP socket (105)
Wenn jetzt noch PHPMyAdmin (oder vergleichbares) installiert ist, schaut's zappenduster aus.
Ich schreib jetzt besser nicht dazu, wo mir das begegnet ist.
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Softwareentwicklung
Montag, 25. Oktober 2010
Illusion und Realität
Dass in der Werbung gerne ein wenig geschummelt wird, ist eigentlich nichts neues.
Die Übertreibung meines ehem. Arbeitgebers im Bezug auf dessen vermeintliche Server-Infrastruktur ist mir jedoch einen eigenen Beitrag wert.
Auf der Website erstrahlt ein Bild, das auf einen sauber geputzten 19"-Schrank schließen lässt. Vermutlich soll das Bild darstellen, auf welch modernen Maschinen die Software des Unternehmens läuft.
Das Originalbild stammt jedoch gar nicht von besagtem Unternehmen, sondern wird auf Deviant-Art zum Download angeboten.
Und die Software läuft auch nicht auf solchen Maschinen. Das "Produktiv"-System läuft vielmehr auf einem NAS des Hersteller QNAP Systems, Modell TS-259 Pro+.
Schon bei der Anschaffung ließ sich mein damaliger Chef nicht davon überzeugen, dass das Gerät kein Webserver für datenbanklastige Anwendungen ist. Seine Aussage:
Dass der Apache einzig die Aufgabe hatte, das Admin-Interface anzuzeigen, hat ihn übrigens nicht überzeugt....
Die Übertreibung meines ehem. Arbeitgebers im Bezug auf dessen vermeintliche Server-Infrastruktur ist mir jedoch einen eigenen Beitrag wert.
Auf der Website erstrahlt ein Bild, das auf einen sauber geputzten 19"-Schrank schließen lässt. Vermutlich soll das Bild darstellen, auf welch modernen Maschinen die Software des Unternehmens läuft.
Das Originalbild stammt jedoch gar nicht von besagtem Unternehmen, sondern wird auf Deviant-Art zum Download angeboten.Und die Software läuft auch nicht auf solchen Maschinen. Das "Produktiv"-System läuft vielmehr auf einem NAS des Hersteller QNAP Systems, Modell TS-259 Pro+.
Schon bei der Anschaffung ließ sich mein damaliger Chef nicht davon überzeugen, dass das Gerät kein Webserver für datenbanklastige Anwendungen ist. Seine Aussage:
Da läuft doch ein Apache drauf. Das muss daher funktionieren!Klar, funktioniert auch. Irgendwie. Nur nicht richtig.
Dass der Apache einzig die Aufgabe hatte, das Admin-Interface anzuzeigen, hat ihn übrigens nicht überzeugt....
Nanu, wo ist denn der Sicherheitsexperte?
Da will man mal kurz schauen, ob es vielleicht einen Bericht über den Tag der offenen Tür gibt, dann sowas:

Mal schauen, wann es jemand merkt.

Mal schauen, wann es jemand merkt.
Tag der offenen Tür
Mein ehemaliger Arbeitgeber führt einen Tag der offenen Tür durch.
Da bin ich ja mal gespannt, wer sich dorthin verirrt.
Prinzipiell finde ich die Idee nicht schlecht, der Erlös soll für eine Kinder-Krebs-Station gespendet werden. Ich sage "prinzipiell" weil es leider keinen großartigen Erlös geben wird.
Wer sollte zu so einem Tag der offenen Tür gehen? Wen interessiert die Arbeit von selbsternannten "Suchmaschinen- und Sicherheitsexperten"? Aus der "normalen" Bevölkerung keine Sau, weil niemand einen Bezug zu solchen Dingen hat. Aus den Reihen der Profis auch nicht, weil kein Mensch den Namen des - ähem *hust* - Referenten kennt.
Natürlich war auch die Werbung wieder für einen Lacher gut:

Was ist denn bitte "Anti-Spam Schutz"? Muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen :-)
Naja, und der Klassiker darf natürlich nicht fehlen...
(Dieser Eintrag wurde bewusst erst dann veröffentlicht, wenn die Veranstaltung schon vorbei ist)
Bild: Scan aus Anzeigenblatt vom 05.10.2010
Da bin ich ja mal gespannt, wer sich dorthin verirrt.
Prinzipiell finde ich die Idee nicht schlecht, der Erlös soll für eine Kinder-Krebs-Station gespendet werden. Ich sage "prinzipiell" weil es leider keinen großartigen Erlös geben wird.
Wer sollte zu so einem Tag der offenen Tür gehen? Wen interessiert die Arbeit von selbsternannten "Suchmaschinen- und Sicherheitsexperten"? Aus der "normalen" Bevölkerung keine Sau, weil niemand einen Bezug zu solchen Dingen hat. Aus den Reihen der Profis auch nicht, weil kein Mensch den Namen des - ähem *hust* - Referenten kennt.
Natürlich war auch die Werbung wieder für einen Lacher gut:

Was ist denn bitte "Anti-Spam Schutz"? Muss man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen lassen :-)
Naja, und der Klassiker darf natürlich nicht fehlen...
(Dieser Eintrag wurde bewusst erst dann veröffentlicht, wenn die Veranstaltung schon vorbei ist)
Bild: Scan aus Anzeigenblatt vom 05.10.2010
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